Maplesoft and the University of Birmingham Work Together to Develop the Maple T.A. LTI Connector - Maplesoft

Fallstudie:
Maplesoft und die Universität Birmingham entwickeln gemeinsam den Maple T.A. LTI Connector

Herausforderung
Die Universität Birmingham suchte nach einer Möglichkeit, Maple T.A. in ihr vorhandenes Lernmanagementsystem (LMS) Canvas zu integrieren, um die Vermittlung von Lerninhalten zu vereinfachen und für Fakultät und Studierende einen gemeinsamen Zugangspunkt zu schaffen.

Lösung
Jonathan Watkins, ein Doktorand an der Universität, entwickelte einen LTI Connector (Learning Tools Interoperability), der der Universität den Einsatz eines zwischengeschalteten Servers erspart, einen gemeinsamen direkten Zugangspunkt schafft und der Fakultät mehr Flexibilität bei der Erstellung von Inhalten eröffnet.

Ergebnis
Mit dem LTI Connector kann die Universität Inhalte speziell für ihre Bedürfnisse erstellen und hat mehr Vertrauen beim Einsatz des Systems, mit dem sie das Lehrmaterial für die Studierenden bereitstellt. Die Universität kann nun Maple T.A. und Canvas nutzen, während die Studierenden auf alles aus einer gemeinsamen Umgebung heraus zugreifen können.


Wenn es um die Vermittlung von Wissen geht, streben die Bildungseinrichtungen nach immer höherer Effizienz. Dazu gehört auch die Auswahl der Technologie, die den Studierenden und den Dozenten Arbeit abnimmt, um das Lernen zu vereinfachen. Dieses Ziel hat die Universität Birmingham und Maplesoft zusammengebracht, um gemeinsam den Maple T.A. Learning Tools Interoperability (LTI) Connector zu entwickeln.  

Der LTI Connector erlaubt es der Universität, Maple T.A. in beliebige Lernmanagementsysteme (LMS), die ihn unterstützen, zu integrieren, beispielsweise Canvas, Moodle, Blackboard, Sakai und Brightspace. Diese Lösung verbessert die Effizienz, z.B. durch eine zentrale Anmeldung, sodass sich die Studierenden nicht mehr einzeln bei Maple T.A. und dem LMS anmelden müssen. Außerdem können die Studierenden aus dem LMS heraus direkt auf ihre Aufgaben in Maple T.A. und, nachdem die Aufgaben erledigt sind, auf ihre Noten zugreifen, die sofort in das LMS übertragen werden.

Die Universität Birmingham hat sich für die Bedürfnisse ihrer 28.000 Studierenden und der gesamten Bildungseinrichtung für Canvas und Maple T.A. entschieden. Die Universität suchte nach einem Softwaresystem, das für die Studierenden einfach zu bedienen ist und in der Cloud gehostet wird, um mögliche Probleme beim gleichzeitigen Zugriff einer großen Zahl von Benutzern zu vermeiden. Außerdem benötigte die Universität ein System, das sich einfach mit anderen Diensten verbinden lässt, um für künftige Entwicklungen gerüstet zu sein. „Unser übergreifendes Ziel war es, den Ruf der Universität und ihre Ausbildung bei den Vordiplomstudierenden mit Hilfe der Leistungsfähigkeit und Eignung der eingesetzten Softwarelösungen zu verbessern. Diese Erwägungen haben dazu geführt, dass sich die Universität für Canvas und Maple T.A. entschieden hat“, erklärte hierzu Dr. Nicola Wilkin, Director of Education am College of Engineering and Physical Sciences der Universität Birmingham. „Maple T.A. ist intuitiv und uns gefällt besonders, dass es ein webbasiertes Programm mit einer Vielzahl verschiedener Fragentypen ist. Aus unseren Gesprächen mit dem Maplesoft-Team in GB wussten wir, dass wir bei einer Implementierung in der gesamten Universität den gewünschten engagierten Support erhalten würden.“

Der LTI Connector sorgt für einen ungehinderten Informationsaustausch zwischen Maple T.A. und dem LMS. Dadurch können die Dozenten direkt auf Maple T.A. zugreifen, um den Kurs im Hintergrund zu verwalten. So können sie aus einer gemeinsamen Umgebung heraus Aufgaben starten, den Notenspiegel einsehen, Inhalte erstellen und Informationen zu den Kursteilnehmern abrufen. Die Universität kann auch die fortschrittlichen Bewertungsmöglichkeiten von Maple T.A. in ihren MINT-Kursen nutzen und verschiedene Aspekte der Kurse verwalten, aber gleichzeitig ihre vorhandenen Kursmanagementsysteme verwenden. „Darüber hinaus verbessert das eigenständige Lernen in Maple T.A. das Selbstvertrauen und die Kompetenz der Studierenden, und es hat den weiteren Vorteil, dass sie zu beliebigen Tages- und Nachtzeiten arbeiten können“, so Wilkin.

Zu Beginn setzte die Fakultät die Web Services API von Maple T.A. ein, um das LMS mit Maple T.A. zu verbinden. Hierzu war ein weiterer zwischengeschalteter Server zwischen Canvas und Maple T.A. erforderlich, der von der Universität gehostet und verwaltet wurde und einer optimalen Nutzung des verfügbaren Potenzials im Weg stand. Dank der Entwicklung des LTI Connectors ist dieser zusätzliche Server nicht mehr erforderlich.

Möglich wurde der LTI Connector durch eine Förderung der HEFCE, einer nationalen Agentur zur Unterstützung von Universitäten in GB, für ein 3-monatiges Industriepraktikum. Dieses Praktikum war für einen Physikdoktoranden vorgesehen, da die meisten Physikstudierenden während ihres Studiengangs kaum mit industriellen oder kommerziellen wissenschaftlichen oder technologischen Problemstellungen in Berührung kommen. Der von der HEFCE zur Verfügung gestellte Anteil von 3 Mio. GBP für die Midlands Physics Alliance (die Universitäten Birmingham, Nottingham und Warwick) soll Industriepraktika fördern, die diese Erfahrungslücke schließen. Der LTI Connector ist von Jonathan Watkins, einem Physikdoktoranden der Universität Birmingham im Rahmen eines Praktikums bei Maplesoft* entwickelt worden.

Das Ergebnis von Watkins Arbeit ist der Maple T.A. LTI Connector, der der Universität das Vertrauen gegeben hat, in Technologie zur Online-Benotung zu investieren und Maple T.A. einzusetzen, um ihre eigenen Inhalte für verschiedene Kurse zu erstellen. Die Universität schätzt besonders die Möglichkeit, flexibel Inhalte zu erstellen, die genau ihren Bedürfnissen entsprechen, und mehr Kontrolle über die Qualität der Inhalte zu haben, erklärte Watkins. „Wir mussten dafür sorgen, dass das Material für die Studierenden eine Qualitätskontrolle durchläuft und das neue System für sie einfach zu bedienen ist“, sagte er. „Zu Beginn haben wir Maple T.A. am College of Engineering and Physical Sciences mit seinen über 600 Studierenden pro Jahr eingeführt. Es war ein großer Erfolg.“

Um die neue Technologie optimal zu nutzen, stellte die Universität ein Team aus 12 Vordiplomstudierenden zusammen, das von Doktoranden und verschiedenen Akademikern unterstützt wurde, um einen Fragenpool für den Einsatz am gesamten College aufzubauen und zu testen. In Maple T.A. erstellten sie Frageninhalte für die gesamte Breite der MINT-Fächer, z.B. Maschinenbau, Nukleartechnik, Elektrotechnik, Chemie, Mathematik, Informatik, Statistik, Physik und Astronomie u.v.m. Die Professoren stellten schon bald fest, dass der Einsatz von Maple T.A. die Konzentration auf das konzeptionelle Wissen verbessert, Verbindungen zwischen verschiedenen Darstellungen herstellt und dabei hilft, ein fortgeschrittenes mathematisches Denken zu entwickeln.

Die Universität ist vom neuen Connector überzeugt, denn er erlaubt ihnen die optimale Nutzung von Canvas und Maple T.A., damit die Studierenden sich auf den Lehrstoff konzentrieren, auf alles in einer gemeinsamen Umgebung zugreifen können und keine Zeit dabei verlieren, mit mehreren voneinander unabhängigen Systemen zu arbeiten. „Maple T.A. ist ein wertvolles Werkzeug, das das Lernen unserer Studierenden verbessert, und wir sind begeistert von seinen Möglichkeiten“, sagte Wilkin.

Um die Arbeit mit Maple T.A. weiter auszubauen, hat die Universität unlängst mit dem Einsatz von Möbius, der Online-Lernsoftwareumgebung von Maplesoft, begonnen. Die Universität setzt es aktuell in einem Pilotprogramm ein, um das akademische Angebot auszubauen und die Online-Lernerfahrung der Studierenden im ersten Studienjahr zu verbessern. Möbius enthält alle Features von Maple T.A. und weitere einzigartige Möglichkeiten, mit denen die Dozenten ihre gesamten Kurse in einer Online-Umgebung bereitstellen können.

Der Maple T.A. LTI Connector ist ab sofort für alle Bildungseinrichtungen verfügbar. Weitere Informationen zur Verbindung von Maple T.A. mit Kursmanagementsystemen finden Sie hier.

* Watkins ist unterdessen in Teilzeit bei Maplesoft beschäftigt.


Kontaktieren Sie Maplesoft, um zu erfahren, wie Maple T.A. bei Ihren Projekten angewandt werden kann.