Lausanne University Professor Uses Maple T.A. to Support New Approaches to Teaching and Preparing Students for the Workforce - Maplesoft

Fallstudie:
Professor an der Universität Lausanne setzt Maple T.A. für neue Ansätze zur Wissensvermittlung und zur Vorbereitung der Studierenden auf ihr späteres Arbeitsleben ein

Herausforderung
Suzanne de Treville, Professorin an der Universität Lausanne, wollte einen neuen Ansatz für ihre Klassen im Betriebsmanagement entwickeln, um die heutigen und künftigen Manager der Fertigungsindustrie besser auszubilden.

Lösung
De Treville hat Maple T.A. als Werkzeug zur Prüfung und Benotung eingeführt, um ihre Studierenden stärker für den Lehrstoff zu interessieren und ihnen sofortiges Feedback zu ihren Aufgaben zu liefern. Weitere Ziele waren ein höheres Selbstvertrauen und mehr Kompetenz beim Umgang mit technischen Werkzeugen.

Ergebnis
Der Einsatz von Maple T.A. hat das Engagement der Studierenden und ihre Kompetenz in der Arbeit mit technischen Werkzeugen verbessert und die Qualität der Diskussionen zu wichtigen Themen im Unterricht gehoben. Die Studierenden haben mehr Selbstvertrauen und sind besser auf das Berufsleben vorbereitet.


Mathematik spielt in der heutigen Gesellschaft eine größere Rolle, als die meisten Leute annehmen. Statistische Analysen sowie komplexe Theorien und Formeln werden in vielen Bereichen und Anwendungen dazu eingesetzt, Modelle zu entwickeln, die Vorgänge beispielsweise im Finanzwesen, im Handel und in der Produktion vorhersagen. Suzanne de Treville, Dozentin für Betriebsstrategie an einer Wirtschaftshochschule in der Schweiz, forscht und arbeitet mit der Fertigungsindustrie seit vielen Jahren zusammen. Sie suchte nach einem neuen Ansatz, um heutige und künftige Manager auszubilden. Seit  Beginn des digitalen Zeitalters stehen den Unternehmen immer größere Datenmengen und neue Strategien zur Analyse dieser Daten zur Verfügung. De Treville entschied sich daher, einen neuen Ansatz für ihre Ausbildung im Betriebsmanagement zu entwickeln. Sie hat Maple T.A. gewählt, ein System zur Online-Prüfung und Benotung, um diesen neuen Ansatz zu verwirklichen.

Als Professorin an der Universität im schweizerischen Lausanne betrachtet de Treville ihre Lehre als einen betrieblichen Vorgang mit einem Ertrag und einer Rendite. Ein Dozent beginnt mit nicht ausgebildeten Studierenden, führt sie durch einen Prozess, in dem sie Techniken erlernen und ausgebildet werden, und am Ende kommen kompetente Studienabgänger heraus. Die Wirklichkeit in der heutigen Ausbildung sieht so aus, dass in einem Kurs 100 bis 400 Studierende sitzen und eine Prüfung mit 60% der möglichen Punktzahl als bestanden gilt.  Dadurch haben die Studierenden auch wenig Interesse an Coaching. „Sie denken: ‚Ich beherrsche 6 von 10 Werkzeugen, also sollte ich die Prüfung bestehen‘“, erklärte sie. „Im Berufsleben reicht das aber nicht aus. Wer nur 6 von 10 Werkzeugen beherrscht, ist einfach nicht gut genug.“

De Treville glaubt, dass sie messbare Auswirkungen auf die Fertigungsindustrie haben kann, wenn es ihr gelingt, dass ihre Studierenden den relevanten technischen Lehrstoff beherrschen. „Wir bereiten die Studierenden darauf vor, in den Unternehmen, in denen sie arbeiten, neue Technologie-Plattformen zu nutzen, um selbst in den Unternehmen, die diese Methoden nicht einsetzen, etwas verändern zu können“, sagt sie. „Einige Unternehmen verfügen nicht über die Daten und Analysen, zu denen unsere Studierenden mit fortschrittlichen Lernwerkzeugen Zugang haben. Diese Studierenden werden damit Wissen erwerben, von dem nicht einmal der Manager etwas weiß.“

Maple T.A. ist ein wesentlicher Bestandteil in de Trevilles Plan, die Studierenden auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Mit seiner Hilfe kann sie effizient jede Woche Quizze über eine bedienerfreundliche Plattform anbieten, um die Interaktion der Studierenden mit dem Lehrmaterial zu verbessern. Daraus folgt die Erwartung, dass die Kursteilnehmer zum Schluss alle technischen Werkzeuge beherrschen. De Treville geht davon aus, dass jeder, der zu dem Programm zugelassen wird, in der Lage ist, den technischen Lehrstoff zu verstehen. „Ich sage ihnen: ‚Sie sind hier an einer anspruchsvollen Universität, und jeder in diesem Raum kann zum Schluss jeden einzelnen Punkt auf dieser Liste abhaken‘“, so de Treville. „Es geht nur darum, dass Sie einige Stunden investieren, und wenn Sie dazu nicht bereit sind, können wir Sie auch gleich durchfallen lassen.“

Die Studierenden in den Klassen von de Treville beantworten während der ersten Wochen in jeder Klasse zu Beginn 15 Minuten lang ein Quiz, wobei jedes Quiz mit 10% in die Note eingeht. So soll verhindert werden, dass die Studierenden zurückfallen, und jeder wird dazu angespornt, mit dem Stoff Schritt zu halten. Es kommt immer wieder vor, dass einige Studierende abwarten und am Ende des Semesters versuchen, das gesamte technische Material nachzuholen. Damit ist laut de Treville die Zeit in den Vorlesungen vergeudet. „Kurz vor dem Examen, pauken sie sich gerade so viel Wissen ein, dass sie bestehen. Aus strategischer Sicht ist das ein klares Scheitern“, fügte sie hinzu.

Die Quizze in Maple T.A. stehen den Studierenden vorab zum Üben zur Verfügung, um ihnen die Beherrschung schwieriger Themen zu erleichtern. Dadurch strengen sie sich mehr an und engagieren sich, denn sie nehmen die Aufgabe als realistisches Ziel wahr. „Die Studierenden sehen sich die Aufgabe an und erkennen, dass sie mit einer gewissen Anstrengung Erfolg haben werden“, sagte sie. Die Prüfungen vorab zugänglich zu machen hat den weiteren Vorteil, dass die Studierenden ständig engagiert bleiben und die Arbeit nicht vor sich her schieben. Mit Maple T.A. können sie den gesamten technischen Stoff verstehen und beherrschen.

Mit den Vorabprüfungen kann de Treville Fragen ausprobieren und anhand des Feedbacks der Studierenden überprüfen, ob z.B. noch unklare Formulierungen oder Rundungsfehler enthalten sind. So können die nötigen Korrekturen vorgenommen werden, bevor die Studierenden das benotete Quiz absolvieren. Außerdem wird so Schummeln verhindert, denn alle Studierenden haben vorab Zugang zum Stoff.

Der Einsatz von Maple T.A. verbessert allgemein die Fähigkeit zum Umgang mit technischen Werkzeugen und hebt die Qualität der Diskussionen im Unterricht. „Wenn jeder einzelne Teilnehmer das Konzept der schwankenden Nachfrage versteht, werden die Diskussionen auch in großen Klassen sehr viel interessanter“, sagte sie. „Maple T.A. wird damit selbst zum Entwicklungswerkzeug.“ Die verbesserten Fähigkeiten und die höhere Qualität der Diskussionen schafft bei den Studierenden mehr Selbstvertrauen. „Wenn wir unsere Studierenden nach der Arbeit mit Maple T.A. zu Praktika in die Unternehmen schicken, haben sie viel mehr Selbstvertrauen und können in ihren Positionen mehr bewirken“, fügte de Treville hinzu.


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