Sofortiges Feedback revolutioniert das Lernen am Maritime Institute Willem Barentsz - Maplesoft

Fallstudie:
Sofortiges Feedback revolutioniert das Lernen am Maritime Institute Willem Barentsz

Herausforderung
Nico T.P. Booij, Hauptdozent für Mathematik am Maritime Institute Willem Barentsz, das zur NHL University of Applied Sciences in den Niederlanden gehört, stellte fest, dass seine Studienanfänger die von ihnen erwarteten Fähigkeiten in der Mathematik nicht erreichten, was teilweise auf fehlende Zeit für die Einzelbetreuung der Studierenden durch die Professoren zurückzuführen war.

Lösung
Booij begann, Maple T.A. als Lösung einzusetzen, um den Studierenden sofortiges Feedback zu ihrer Arbeit zu liefern und ihnen Gelegenheit zu geben, bei Schwächen in bestimmten Themen zusätzlich zu üben. Die Studierenden konnten in ihrem eigenen Tempo arbeiten und schwierige Themen immer wieder üben, bis sie das Material verstanden hatten.

Ergebnis
Nach der Einführung von Maple T.A. als Prüfungs- und Benotungswerkzeug am Institut verbesserten sich die Prüfungsnoten der Studierenden. Nach 8 Wochen müssen die Studienanfänger in Maple T.A. eine zusammenfassende Prüfung ablegen. Die Fragen werden für jeden einzelnen Studierenden leicht verändert, sodass jeder eine individuelle Prüfung erhält. Durchschnittlich bestehen nun 94% der Studierenden die Prüfung.


Nico T.P. Booij, Hauptdozent für Mathematik am Maritime Institute Willem Barentsz, das zur NHL University of Applied Sciences gehört, wollte mehr tun, um die Leistung seiner Studierenden zu verbessern. Er war häufig unglücklich über die Ergebnisse der Semesterprüfungen, die in einigen Fächern am Maritime Institute die erste und einzige Benotung sind, die die Studierenden erhalten.

Nico T.P. Booij, Hauptdozent für Mathematik am Maritime Institute Willem Barentsz, das zur NHL University of Applied Sciences gehört, wollte mehr tun, um die Leistung seiner Studierenden zu verbessern. Er war häufig unglücklich über die Ergebnisse der Semesterprüfungen, die in einigen Fächern am Maritime Institute die erste und einzige Benotung sind, die die Studierenden erhalten.

Angesichts der eher kleinen Größe des Instituts lernen die Dozenten viele ihrer Studierenden besser kennen und sie entwickeln ein besseres Verständnis zu deren Lernfortschritts. Bei den Erstsemestern ist das häufig leider nicht der Fall. Angesichts der immer höheren Belastung der Dozenten und der immer größeren Kurse bleibt häufig keine Zeit, sich um einzelne Studierende im ersten Studienjahr zu kümmern. Trotz der zusätzlichen Kurse am Abend und der Mentoring-Sitzungen erlangen viele Studierende im ersten Jahr nicht die mathematischen Kenntnisse, die von ihnen erwartet werden.


Studierende bestimmen Schiffspositionen anhand der Gestirne.

Um dieses Problem zu lösen hat Booji Maple T.A., die Prüfungs- und Benotungsplattform von Maplesoft, eingesetzt. Das sofortige Feedback in Maple T.A. faszinierte Booij. Er fand es bemerkenswert, dass die Studierenden Anleitung und Feedback von einem Onlinesystem erhalten konnten, das sie in ihrem eigenen Tempo nutzen können. „Ich sah, dass die Studierenden durch das sofortige Feedback motiviert wurden“, so Booij. „Es leitete sie an, es immer wieder zu versuchen, was letztlich zu einem echten Verständnis der Konzepte führte. Vorher waren wir schon froh, wenn die Studierenden 80% der Punktzahl erreichten, doch heute wissen wir, dass viele von ihnen in der Lage sind, 100% zu erreichen, und das erwarten wir nun.“

Gleich in der ersten Woche müssen die Studierenden Maple T.A. für alle Hausarbeiten und Quizze in der Mathematik verwenden. Maple T.A. erzeugt verschiedene Versionen derselben Aufgabe, sodass die Studierenden so lange üben können, bis sie das Konzept wirklich verstanden haben. Die Übungseinheiten sind so ausgelegt, dass jede Frage vollständig und richtig beantwortet werden muss, bevor der Studierende mit der nächsten Frage fortfahren kann. Nach acht Wochen absolvieren die Studierenden in Maple T.A. online eine zusammenfassende Prüfung. Dabei hat sich der Einsatz von Maple T.A. als großer Erfolg erwiesen - durchschnittlich bestehen 94% der Studierenden die Prüfung.

Besonders begeistert ist Booij von den zusätzlichen Möglichkeiten, die Leistung der Studierenden ständig im Auge zu behalten, die Maple T.A. ihnen mit den Quizzen eröffnet. Ab dem siebten Tage nach Kursbeginn erhält jeder Dozent von Maple T.A. einen Bericht zum Fortschritt der einzelnen Studierenden. Gegenüber den Zeiten, als die Dozenten nur die Ergebnisse der Semesterprüfungen hatten, ist dies eine enorme Verbesserung. Danach haben die Dozenten weitere sieben Wochen Zeit, um ihnen zu helfen, vor ihren abschließenden Prüfungen noch besser zu werden.

„Maple T.A. liefert klares und rechtzeitiges Feedback zum Fortschritt der Studierenden“, sagte Booij. „Die Dozenten können erkennen, wenn ein Studierender hinterher hinkt und auf welchen Gebieten er oder sie Schwierigkeiten hat. Damit können sie entsprechend reagieren. So früh im Verlauf des Kurses ist das gut für die Studierenden, denn damit erhalten sie mehr Zeit sich zu verbessern und ihr Verständnis der Konzepte zu vertiefen.“

Die zusammenfassende Prüfung enthält adaptive Maple T.A.-Fragen. Dabei erhält jeder Studierende eine Variante der gleichen Frage, wodurch die Prüfungen sehr individuell werden. Es gibt keine Möglichkeit zum Schummeln oder Abschreiben. „Es ist erstaunlich, wie leicht es die Technologie machen kann, jedem Studierenden eine individuelle Prüfung vorzulegen“, lobte Booij.

Laut Booij hilft Maple T.A. auch dabei, das Interesse der Studierenden an der Mathematik wiederzubeleben. Studierende der Seefahrschulen betrachten die Mathematik gewöhnlich nicht als eines ihrer Hauptfächer. Viele wissen nicht, wie die Mathematik auf einem Schiff oder einem Unterseeboot angewandt wird. Sie gehen die Mathematikprüfungen mit einer gewissen Gleichgültigkeit an und fragen sich: „Wie viele Punkte brauche ich, um zu bestehen?“ Dank Maple T.A. hat sich das Interesse an Mathematik jedoch verbessert und die Studierenden sind weniger frustriert. Sie sehen, dass die Möglichkeit, Übungen zu wiederholen, ihnen dabei hilft, Konzepte zu begreifen, und das zeigt sich auch in den Noten. Hinzu kommt, dass sie, wenn die Mathematik anfängt, ihnen Spaß zu machen, sehen, wie sie bei praktischen Problemen auf einem Schiff angewandt werden kann und wie sie ihre tägliche Arbeit bestimmt. So erfolgen z.B. die Positionsberechnungen nach den Gestirnen oder die Berechnungen der Gezeiten an Bord eines Schiffes genau so, wie sie es mit Maple T.A. in der Schule gelernt haben.

Ein weiterer Vorteil des zunehmenden Einsatzes von Maple T.A. war, dass die Studierenden und Dozenten dadurch, dass die Bewertung der Theorie nun durch Maple T.A. erfolgt, mehr Zeit haben, die Praxis zu berücksichtigen. So sind z.B. bei den Kursen zur Schiffsdynamik und der astronomischen Navigation praktische Tests eingeführt worden, um die Anwendung des Wissens zu benoten. Im Kurs zur Schiffsdynamik berechneten die Studierenden die Beschleunigung von Lasten an Deck, und im Kurs zur astronomischen Navigation bestimmten die Studierenden die Schiffspositionen anhand der Positionen der Sonne und der Sterne.

Booij glaubt, dass das sofortige Feedback in Maple T.A. den Studierenden hilft, die praktischen Anwendungen der Mathematik besser zu verstehen, und sie so besser auf das Leben an Bord vorbereitet. Die Tiefe des in Maple T.A. erlangten Wissens führt zu besseren Noten und motiviert die Studierenden, sich weiter auf ihr Lernen zu konzentrieren.


Kontaktieren Sie Maplesoft, um zu erfahren, wie Maple T.A. bei Ihren Projekten angewandt werden kann.